Toller Abschluss der SVO-Frauen - leider ohne Happy End!

Einen souveränen 3:0-Sieg (25:15, 25:17, 25:6) konnten die Ochsenhauser Volleyballerinnen zum Abschluss aus Eningen mit nach Hause bringen. Allerdings nützt dieser Erfolg nichts mehr, da die Eningerinnen in ihrem Spiel gegen den VfB Friedrichshafen einen 3:2-Sieg erzielen konnten und damit bei Punktgleichheit einen Sieg mehr erzielt haben als die SVO-Frauen und damit den Relegationsplatz zwei belegen.

Vor Beginn des dritten Satzes: Das packen wir heute, Mädels! Diana, Franzi, Maike, Sandra, Lotti und Jette sind sich da ganz sicher!

Bei den Gästen merkte man von Anbeginn, dass alle wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte waren. Sehr konzentriert gaben sie

während des gesamten Spieles den Ton an und setzten die Gastgeberinnen konsequent unter Druck.

Die Grundlage bildete wieder die gute Annahme, aus der die Zuspielerinnen Franziska Arendt und Jessica Natterer ihre Angreiferinnen effektiv einsetzen konnten. Über die Mitte ließen es die beiden Elsäßer-Schwestern immer wieder krachen, von der Außenposition waren Simone Rapp und Sandra Meidert erfolgreich. Besonders viele Punkte gelangen wiederum Maike Knaus. Mit einer schon fast unheimlichen Sicherheit konnte sie nahezu alle Zuspiele positiv verwerten. Den Rest besorgten die beiden Diagonalspielerinnen Johanna Gräser und Diana Mitrachow. Auch im Aufschlag zeigte man sich deutlich verbessert, mit einigen kleineren Serien konnte man die Gastgeberinnen oft erfolgreich vom Netz fernhalten.

Schade, dass gerade jetzt, nachdem man wieder so richtig in der Spur wäre, die Saison zu Ende ist.

Doch als Aufsteiger in der Landesliga Platz drei zu belegen, dabei gegen den Tabellenzweiten zweimal mit 3:1 und 3:0 gewonnen zu haben, darauf darf man schon ein bisschen stolz sein.

Zum Saisonausklang möchten die Mädchen von Inge Arendt nun im Württembergischen U20-Pokal ihren Sieg vom letzten Jahr wiederholen.