SVO-Frauen nehmen die Hürde in Blaustein!

Klappt die Annahme, klappt auch meist der Angriff - hier von Henriette Elsäßer!

Ohne sich mit viel Ruhm zu bekleckern, gelang den Volleyballerinnen des SV Ochsenhausen bei ihrem Auswärtsspiel in Blaustein ein wichtiger 3:2-Sieg (14:25,25:15, 25:14,15:25,15:8).

Völlig unterschiedliche Leistungen beider Teams sahen die Zuschauer in der Blausteiner Mörike-Halle.

Während die Rottumtälerinnen, die ohne ihre an Rückenproblemen laborierende Angreiferin

Maike Knaus auskommen mussten, total verschlafen den Anfangssatz mit lediglich 14 erzielten Punkten abgeben mussten, schienen sie anschließend hellwach zu sein. Plötzlich klappte wieder alles wie gewohnt und man ließ den Gastgeberinnen beim 25:15 und 25:14 kaum eine Chance.

Doch wie weggeblasen schien die Sicherheit in Satz vier: Kaum noch eine Annahme klappte, Zuspielerin Franziska Arendt vermochte aus den ihr schlecht zugespielten Bällen keine optimalen Pässe mehr zu stellen. Die logische Folge war der Satzausgleich durch die 15:25-Niederlage.

Doch zum Glück gelang es im Tiebreak nochmals den Hebel umzulegen. Von Beginn an zeigte man nun, dass man den Sieg wollte. Mit 8:5 wechselte man nochmals die Seiten, auch die Auszeit des gegnerischen Trainers beim 10:6 zeigte keine große Wirkung. So brachte man den Satz mit 15:8 sicher nach Hause.

"Leider haben die zeitweiligen Konzentrationsmängel unseres Teams in der Annahme uns einen wertvollen Punkt gekostet", ließ Trainerin Inge Arendt am Ende verlauten, "doch wenigstens haben wir wiederum gezeigt, dass wir auch an einem schwächeren Tag bis zum Schluss an uns glauben und heute deswegen verdient gewonnen haben".

Damit bleiben die Ochsenhauserinnen der TG Bad Waldsee und dem SSV Ulm weiterhin dicht auf den Fersen.

Am ersten Rückrundenspieltag treffen die SVO-Frauen am kommenden Samstag in der heimischen Dr. Hans-Liebherr-Sporthalle auf den VfB Friedrichshafen und den TSV Laupheim.

Es spielten: Franziska Arendt, Henriette Elsäßer, Johanna Gräser, Leonie Knaus, Sandra Meidert, Simone Rapp und Luisa Wiest.

Das Team 2 vermochte nur im ersten Satz bei ihrem Auswärtsspiel in Hauerz sich  an die niedrige Hallenhöhe anzupassen. Mit etwas Pech verlor man aber diesen Satz mit 24:26. Anschließend brachte man kaum mehr eine Annahme gut zum Zuspieler, weswegen auch wenig druckvoll angegriffen werden konnte. So musste man die Sätze 2 und 3 recht deutlich mit 11 und 18 Punkten an das Heimteam abgeben.