Volleyball: U18 des SVO wird Bezirksmeister!

"Wo ist der Ball?" Meist merkten die SVO-Mädels dies schneller als die Gegner und holten sich deshalb den Bezirksmeistertitel!

Mit einer guten Leistung errang die Ochsenhauser U18 etwas überraschend am Wochenende den Titel des Bezirksmeisters.

Überraschend einerseits deshalb, weil bis auf eine ältere Spielerin das U16-Team im Einsatz war und weil andererseits krankheitshalber keine Zuspielerin zur Verfügung stand.

Deshalb musste die U14-Spielerin Theresa Habrik

diese Rolle übernehme, und sie machte es nicht schlecht.

Sie hatte natürlich auch mit den Mittelangreiferinnen Luisa Wiest, Marie Habrik und Paulina Schöner drei sichere Punktegarantinnen an ihrer Seite, dazu mit Evelyn Stiben und Jasmin Sauter zwei druckvolle Außenangreiferinnen und sichere Annahmespielerinnen zur Verfügung. Und Sicherheit brauchte auch Libera Nicole Rapp ins Mannschaftsgefüge, die die Diagonalspielerin Maja Bednarek in Annahme und Abwehr entlastete.

So gelang gleich im Auftaktspiel gegen den Staffelmeister TG Biberach ein klares 2:0 (25:14, 25:15). Dabei waren die Gegnerinnen noch nicht so ganz wach, deuteten aber ihr Potential in einigen Situationen an.

Im zweiten Gruppenspiel traf man auf den TV Kressbronn und siegte hier leicht mit 25:9 und 25:8.

Das Halbfinale bestritt man gegen den SV Horgenzell. Die in ihrer Gruppe zweitplatzierten Gegnerinnen hatten gegen den TSV Saulgau 0:2 verloren und gegen den VfB Ulm 2:1 gewonnen.

Hier zeigten die SVO-Mädchen, dass sie langsam immer besser harmonierten und siegten mehr als deutlich mit 25:9 und 25:3.

Im Finale stand man wiederum der TG Biberach gegenüber, die ihre folgenden Gegnerinnen ebenfalls sicher besiegt hatte.

Jetzt waren die Kreisstädterinnen aber richtig in der Spur und es entwickelte sich ein interessantes und heiß umkämpftes Duell. Des öfteren konnten die Gäste ihre körperlichen Vorteile in die Waagschale werfen, mit viel Einsatz und einem guten Abwehrverhalten überstand man aber deren zwischenzeitliche Drangperioden.

So war der erste Satz bis zum 21:21 völlig ausgeglichen, dann aber setzten sich die Rottumtälerinnen mit 25:21 doch noch kurz ab und führten so mit 1:0.

Nach ausgeglichenem Beginn erspielten sich die SVO-Girlies bis zum 17:8 einen klaren Vorsprung, aber die TG-Mädchen gaben noch nicht auf. Punkt für Punkt kämpften sie sich wieder heran und als Trainerin Inge Arendt bei 23:22 eine Auszeit nehmen musste, stand der Satz Spitz auf Knopf.

Doch unter dem größten Druck machen die SVO-Mädchen meist das Richtige: Sie vermeiden leichte Fehler! Und genau dies führte letztendlich zum umjubelten 25:23, das den Titelgewinn bedeutete.