U16 erreicht Rang 3 bei der Württembergischen Meisterschaft!

Das SVO-U16-Volleyballteam mit den Bronzemedaillen: V.l.: Steffi Malinova, Theresa Habrik, Maja Bednarek, Nicole Rapp; Lea-Marie Besenfelder, Jasmin Sauter, Luisa Wiest, Paulina Schöner, Salea Maier, Trainerin Inge Arendt.

Mit einem für die Umstände hervorragenden 3. Platz kehrten die Ochsenhauser U16-Volleyballerinnen von den diesjährigen Württembergischen Meisterschaften aus Freudental zurück.

Dabei konnten die Voraussetzungen zu diesem Saisonhighlight nicht ungünstiger sein: Die beiden etatmäßigen Außenangreiferinnen Evelyn Stiben und Jasmin Sauter konnten krankheitshalber bzw. verletzungsbedingt gar nicht spielen. Zuspielerin Salea Maier war ebenfalls krankheitsbedingt an diesem Tag zum ersten Mal seit sieben Wochen

wieder im Einsatz. An ein gemeinsames Training war in den letzten Wochen auch nicht zu denken. So musste Trainerin Inge Arendt auf das Mannschaftsgefüge erheblich ändern. Dadurch ein rundes und flüssiges Spiel zu gestalten, war für das Team nicht einfach. So mussten mit Maya Bednarek, Steffi Malinova und Nicole Rapp eher unerfahrene Spielerinnen in die Bresche springen. Aber sie machten ihre Sache nicht schlecht.

Dass die Abstimmung dann nicht gleich klappen würde, sah man im ersten Spiel gegen das Tübinger Modell. Da geschah etwas recht Unerwartetes: Man unterlag in den beiden Sätzen denkbar knapp mit 27:29 und 24:26. Enge Spiele gewinnt man normalerweise fast immer. So stand man gleich unter Zugzwang gegen den TSV Birkach. Auch hier klappte nicht alles. Zwar gewann man Satz 1 mit 25:21, aber dann führten einige Missverständnisse zur 20:25-Satzniederlage.

Das letzte Gruppenspiel gegen Niederstetten gewann man nach einer Steigerung mit 2:0 und war deshalb mit ganz knappem Vorsprung Gruppenzweiter.

Dadurch traf man im Halbfinale auf den Favoriten MTV Stuttgart. Gegen dieses Team, das seine Gruppe ohne Satzverlust dominiert hatte, war natürlich in dieser Konstellation nichts zu holen. Man unterlag klar mit 0:2. Trainerin Inge Arendt nutzte dieses Spiel dann auch, um allen Ergänzungsspielerinnen Spielpraxis zu verschaffen.

Im Spiel um Platz drei hatte man sich nun ein wenig besser aneinander gewöhnt. Endlich konnte auch Luisa Wiest, Theresa Habrik und Paulina Schöner erfolgreich punkten. Beim 25:16 und 25:10-Sieg waren die Tübingerinnen, die ihr Halbfinale gegen den Friedrichshäfler Nachwuchs deutlich verloren hatten, auf verlorenem Posten.

Württembergischer Meister wurde der MTV Stuttgart vor dem VfB Friedrichshafen.