SVO-Frauen unterliegen in Weiler!

Die Annahme war in Ordnung - wie hier bei Sandra Meidert, aber der Angriffsdruck war im Spiel beim SC Weiler/Fils zu gering.

Gut gestartet und dann den Faden verloren! So könnte das Fazit des letzten Vorrundenspieles der Ochsenhauser Volleyballerinnen lauten.

Mit 1:3 (25:21, 20:25, 18:25, 18:25) musste man die Punkte in Weiler lassen.

Gegen ein recht routiniertes, aber deswegen nicht total überlegenes Team wäre mehr drin gewesen.

An diesem Tag wollte sich aber einfach kein beständiges

Niveau bei den Gästespielerinnen einstellen. Gute Aktionen wechselten mit schwachen ab. So dominierte man mit sauberem klaren Spiel im ersten Satz und führte deutlich mit 16:8. Doch kurze Zeit später hatten die Gastgeberinnen durch einige Schwächen und Eigenfehler des jungen SVO-Teams wieder zum 19:19 ausgeglichen. Wiederum zeigten die Spielerinnen von Inge Arendt gute Aktionen und man gewann den ersten Satz mit 25:21 noch deutlich.

Dann häuften sich die Unsicherheiten. Ständig lief man deshalb einem 3 bis 5-Punkte-Rückstand hinterher. Hatte man diesen bis Mitte des 2. Satzes nahezu ausgeglichen, so folgte wiederum eine Fehlerphase, wodurch man den etwas stärker werdenden Weilerinnnen den Satz mit 20:25 überlassen musste.

Dann hatten sie den Schwachpunkt des Ochsenhauser Teams ausgemacht. Über ihre übergroße Mittelblockerin waren sie am erfolgreichsten, deshalb wählten sie fast nur noch diese eine Variante. Die Rottumtälerinnen schafften es in dieser Phase nicht, durch etwas risikoreichere Angaben die Annahme des Gegners so zu beschäftigen, dass diese diese Angriffsvariante erschwert wurde. Auch waren die Angriffsbemühungen der SVO-Spielerinnen zu drucklos, als dass sie den Weilerinnen den Spielaufbau zu schwer gemacht hätten.

Deshalb halfen den Gästen einige gute Angriffe nicht, die körperlich klar überlegenen Weilerinnen an den weiteren Satzsiegen zu hindern.

"Am Spielaufbau und einem etwas risikoreicheren Angriffsspiel müssen wir noch gewaltig feilen", meinte Trainerin Inge Arendt am Ende. "Aber die Ansätze haben mich trotzdem positiv gestimmt. Im neuen Jahr werden wir weiterhin angreifen und es den Gegnern immer mehr schwer machen, uns zu besiegen. Das nächste Spiel findet am 19. Januar in Eningen statt. Gegen den Tabellennachbar kann man sich wieder etwas ausrechnen."