Ganz unglücklicher Tag für Ochsenhauser U18-Nachwuchs! - Toller Erfolg für U12-Mädchen!

Toller Angriff von Luisa Wiest, die hier über den Backnanger Block ins Feld trifft!

Nicht gerade vom Glück verfolgt waren die U18-Volleyballmädchen am Wochenende bei den Württembergischen Meisterschaften in Eislingen.

Mit 2 Siegen und einer Niederlage kam man am Ende "nur" auf den fünften Rang, obwohl von eigener Seite alles nach Plan gelaufen war.

Aber der Reihe nach. Im Auftaktspiel hieß der Gegner TV Niederstetten,

der Meister der Leistungsstaffel Nord. Von Beginn an entwickelte sich ein umkämpftes Match. Die SVO-Spielerinnen lagen zwar meist knapp in Führung, aber es gelang nicht, sich abzusetzen. Erst am Ende war der Satzgewinn mit 25:21 sicher. Auch der anschließende zweite Satz hatte es wieder in sich. Die Gegnerinnen sahen ihre letzte Chance und drehten nochmals richtig auf. Aber mit stabilem, fehlerarmen Spiel gelang letztendlich auch hier ein 25:17 und damit ein für das Halbfinale ausreichend geglaubter Vorrundensieg.

Im zweiten Spiel gab man sich keine Chance gegen den recht großen und gut ausgebildeten Stuttgarter Nachwuchs. Deshalb gab Trainerin Inge Arendt auch den nicht so häufig eingesetzten Spielerinnen während der Partie Gelegenheit, sich zu beweisen. Wie erwartet stand am Ende mit 13:25 und 10:25 eine deutliche 0:2-Niederlage. Doch jetzt begann das Unheil: Der Stuttgarter Trainer begann im Spiel gegen den TV Niederstetten in seinem Team rundum durchzuwechseln. Dadurch ging bei den Stuttgarterinnen der Spielfluss komplett verloren und die Niederstettenerinnen erkannten ihre Chance. Mit tollem Spiel brachten sie dem hohen Favoriten eine knappe 0:2-Niederlage bei. Am Ende hatten deshalb alle Teams bei jeweils einem Sieg und einer Niederlage drei Punkte; unglücklicherweise hatten die SVO-Spielerinnen dabei das minimal schlechteste Ballverhältnis und kamen dadurch nur auf den dritten Gruppenplatz.

Statt des Halfinals gegen den späteren Sieger TSV Eislingen musste man nun um Platz fünf mit der TSG Backnang Vorlieb nehmen.

Dort legten die Ochsenhauserinnen aber nochmals einen sehr engagierten Auftritt hin und siegten souverän mit 25:12 und 25: 18 klar.

Es spielten Marie Habrik, Luisa Wiest, Theresa Habrik, Paulina Schöner, Evelyn Stiben, Tabea Eillmann, Nicole Rapp und Maja Bednarek.

Die U12-Mädchen hatten bei ihrer WM einen tollen Auftakt. Mit 2:0 (25:8, 25:18) siegte man gegen den VC Freudental. Um Gruppenerster zu werden, reichte ein Remis gegen den MTV Allianz Stuttgart 2 (25:19, 22:25).

Im wichtigen Viertelfinalspiel war der Nordmeister SG Sportschule Waldenburg der Gegner. In einem dramatischen Spiel konnte sich der SVO-Nachwuchs mit 27:25, 23:25 und 15:12 durchsetzen.

Nun war man unter den besten Vier Württembergs und spielte im Halbfinale gegen die Kaderschmiede MTV Allianz Stuttgart 1. Mit einer guten spielerischen, wie auch kämpferischen Leistung verlangte man dem Favoriten alles ab. Mit 24:26 unterlag man im ersten Satz aber denkbar knapp. Und nun merkte man, dass die vorangegangenen Spiele viel Kraft gekostet hatten. Anfangs konnte man noch an eine Ergebniswende hoffen, doch nach und nach konnte man die präzise gespielten Bälle der Gegnerinnen immer weniger erlaufen. So musste man auch den zweiten Satz und damit den Finaleinzug mit 18:25 den Stuttgarterinnen überlassen.

Im anschließenden Spiel um Platz drei versuchte man nochmal alles. Trainerin Franziska Arendt nahm taktische Auszeiten und wechselte die Spielerinnen Pauline Frank, Clara Martin, Emily Berg und Nina Bergendahl munter durch, doch man konnte nicht mehr zulegen. Die 22:25 und 25:27-Satzergebnisse belegten am Ende, wie sehr man sich aber gegen die drohende Niederlage gewehrt hatte.

Hochzufrieden nahm man bei der Siegerehrung die Preise und die T-Shirts für den vierten Platz unter den besten 12 Teams Württembergs entgegen.