Erwarteter Ausgang beim Tabellenführer!

Nicht wirklich ein reelle Gewinnchance gehabt - so könnte das Fazit des Volleyballspieles der Ochsenhauser Landesligafrauen vom vergangenen Wochenende lauten.

Man traf auf einen Gegner, der scheinbar wusste,

dass das Ochsenhauser Team nicht zu unterschätzen ist und während des gesamten Spieles mit seiner besten Besetzung agierte.

Zu Beginn des ersten Satzes mischten die Gäste noch munter mit. Mit guten druckvollen und platzierten Aufschlägen konnte man erst einmal die großen und starken Angreiferinnen der Gastgeberinnen vom Netz fernhalten. Doch so nach und nach entdeckten die Favoriten die Ochsenhauser Achillesferse: In der Mitte war der Gästeblock zu schwach, um die gegnerischen Angriffe wirkungsvoll zu entschärfen. Bis zur Mitte des Satzes konnte man noch dagegenhalten, dann aber war es vorbei. Trotz einer Auszeit bei 18:22 gelang es nicht mehr, das Ruder herumzureißen. Mit 20:25 musste man den ersten Satz abgeben.

Der Rest ist dann schnell erzählt: Die Reutlingerinnen wussten um die Wichtigkeit dieses Spieles und zeigten eine hochkonzentrierte Leistung während des ganzen Spieles. Beim SVO schwand dadurch im Laufe des Spieles der Glaube an den eigenen Erfolg, zumals auch gut aufgebaute Angriffe am großen Block des Gegners oder an der gut eingestellten Abwehr scheiterten.

So gingen auch die folgenden Sätze mit 14:25 und 15:25 deutlich verloren.

Für Trainerin Inge Arendt war dies aber kein Problem: "Wir wussten, dass die Reutlingerinnen, die schon öfters gegen uns unerwartete Probleme bekommen haben, uns diesmal Ernst nehmen würden. Sie wussten, um was es für sie geht und haben eine unglaublich konzentrierte Leistung gezeigt. Deshalb war für unsere junge Mannschaft heute nichts zu holen. Unser Team hat trotzdem sein Bestes gegeben. Die eventuell notwendigen fehlenden Punkte wollen wir am nächsten Spieltag gegen den TSV Blaustein und den SC Weiler/Fils holen."