Gegner zu routiniert für Ochsenhauser/Bad Waldseer Volleyballerinnen!

Reichlich Erfahrung sammeln konnten die Landesligavolleyballerinnen des SV Ochsenhausen/TG Bad Waldsee am ersten Spieltag.

Sowohl gegen die SG Volley Alb als auch gegen die SG Nürtingen/Wernau musste man eine 0:3-Niederlage hinnehmen.

"Das haben die Gegner aus der letzten Saison gelernt," meinte Trainerin Inge Arendt nach den Spielen, " uns nehmen sie jetzt alle richtig ernst."

Von der ersten bis zur letzten Minute

nutzten die weit erfahreneren und auch körperlich überlegenen Spielerinnen der SG Volley Alb ihre Vorteile aus und ließen die Ochsenhauserinnen nie richtig ins Spiel kommen. Trotz mehrmaliger Führung gelang es nicht, das eigene Spiel konstant bis zum Satzende durchzuziehen und man musste immer am Ende den kürzeren ziehen.

Da auch der Block gegenüber den schnell vorgetragenen Gästeangriffen wenig zur Defensive beitragen konnte, kam die Feldverteidigung immer wieder an ihrer Leistungsgrenze. So gelang es oft nicht, einen eigenen Spielaufbau zu inszenieren und die Gäste hatten es nicht allzu schwer, ihr Feld zu verteidigen.

Trotz guten Bemühens gab man deshalb alle Sätze (22:25, 18:25, 21:25) an die Älblerinnen ab.

Im anschließenden Match sah man sich dem letztjährigen Tabellenzweiten, der SG Nürtingen/Wernau gegenüber. Dessen Trainer hatte das erste Spiel natürlich ganz genau verfolgt und sich die heutigen SVO-Schwächen genau notiert. "Gegen eine junge Mannschaft musst du immer die ganze Erfahrung deines Teams einsetzen," meinte er schon fast entschuldigend. Und genau das taten die Gäste. Mit etwas unkonventionellem Spiel zogen sie der Ochsenhauser/Bad Waldseer Spielgemeinschaft schnell den Zahn. Vermehrt zeigten sich nun auch Abstimmungsprobleme. Die Nervosität einiger Spielerinnen, die doch das erste Mal überhaupt ein Landesligaspiel absolvierten, kam dazu. So fand man auch gegen diesen Gegner keine geeigneten Mittel, das Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden. Zudem schwächelte auch die Annahme gegen die druckvollen und harten Aufschläge der Gäste. Nach der 5:25-Niederlage im ersten Satz bäumte man sich nochmals auf, doch nach dem erneuten 22:25 in Satz 2 glaubte man nicht mehr an den Erfolg. So endete auch der dritte Satz mit 9:25.

Für Trainerin Inge Arendt aber kein Beinbruch. "Mit so einem Ergebnis musste man am 1. Spieltag rechnen," meinte sie. Jetzt wissen wir genau, was noch alles vor uns liegt. So schlecht wie es das Ergebnis aussagt, waren wir nicht. Die Einstellung hat immer gestimmt, aber der Respekt vor den Gegnerinnen war bei einigen einfach zu groß. Das wird sich im Laufe der Saison sicherlich verbessern."