U18-Volleyballnachwuchs des SVO wird Württembergischer Vizemeister!

Vorbei am Stuttgarter Doppelblock! Angriff von Luisa Wiest vom SVO!

Nur die Kaderschmiede des Allianz MTV Stuttgart war stärker - SVO-Mädchen nach klasse Leistungen erst im Finale gestoppt!

Ein richtiges Volleyball-Highlight war es für die zahlreichen Zuschauer am Samstag in der Dr. Hans-Liebherr-Sporthalle, als sich die besten U18-Teams Württembergs trafen.

In der Gruppe A zeigte Allianz MTV Stuttgart

mit zwei klaren 2:0-Siegen gleich, dass an ihm kein Weg vorbei führt. Weder der FV Tübinger Modell mit 18 erzielten Punkten, noch der TSV Birkach mit deren 14 hatte eine reele Chance auf einen Satzgewinn.

Nach dem 25:10 und 25:18 konnte sich Tübingen den zweiten Gruppenplatz vor Birkach sichern.

Ähnlich sah es in der Gruppe B aus. Nach einer kurzen Einspielphase baute Gastgeber SV Ochsenhausen seinen Vorsprung gegen den TSV Flacht kontinuierlich aus und siegte im auftaktspiel mit 25:13 und 25:14.

Einmal richtig in Fahrt ließen die Gastgeberinnen auch dem TV Niederstetten beim 25:3 und 25:16 kaum die Spur einer Chance.

Gruppenrang 2 sicherte sich der TV Niederstetten mit einem mühsamen 25:21 und 26:24 gegen den TSV Flacht.

Damit standen die Halbfinals fest. Der MTV dominierte klar gegen den TV Niederstetten, (25:9, 25:18) und stand damit im Finale.

Im zweiten Halbfinale hatte der SV Ochsenhausen zu Beginn Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Doch trotz großem Rückstand schafften es die Gastgeberinnen noch, die Tübingerinnen kurz vor der Ziellinie abzufangen und den ersten Satz mit 25:22 ins Ziel zu bringen.

Dadurch war der Bann gebrochen: Mit 25:11 ließ man den Gegnerinnen anschließend keine Chance mehr.

In den Finalspielen siegte der TSV Birkach 25:23 und 25:18 gegen Flacht um Platz 5, den dritten Rang eroberte sich der FV Tübinger Modell mit einem schwer erkämpften 25:22, 19:25 und 15:6 gegen den TV Niederstetten.

Alles wartete nun gespannt auf das Finale zwischen dem Allianz MTV Stuttgart und dem SV Ochsenhausen. Da beide sich nun schon für die Regionalmeisterschaft qualifiziert hatten, gab es ein packendes Finale. Den SVO-Spielerinnen gelang es zu Beginn die Gäste zu überraschen. Beim 2:8-Rückstand sah sich Trainer Johannes Koch genötigt, mit einer Auszeit sein Team wieder zu ordnen. Danach lief es besser: Beim 15:15 konnten die MTV-lerinnen zum ersten mal ausgleichen. Dann gingen sie aufgrund ihrer sprunggewaltigen und körperlich deutlich größeren Angreiferinnen in Führung. Diese gaben sie bis zum 25:19 nicht mehr ab.

Wer geglaubt hatte, das war es schon fast, sah sich getäuscht: Die Spielerinnen von Inge Arendt legten jetzt erst richtig los. Bis zum 21:21 wurde um jeden Punkt gefightet. Block und Abwehr des SVO konnten sich immer wieder auszeichnen. Beide Teams gingen volles Risiko und holten mit viel Einsatz tolle Bälle vom Boden weg. Zur Freude vieler Zuschauer gelang den Ochsenhauserinnen mit 25:23 der verdiente Satzausgleich!

Doch das hatte Körner gekostet! Die Stuttgarterinnen konnte jetzt ihr mit 13 Spielerinnen volles Spielerkontingent ausschöpfen und sich zu Beginn des dritten Satzes die entscheidenden Vorteile sichern. Mit 15:9 hatten sie am Ende den Sieg und damit den Meistertitel 2020 in der Tasche.

Auf Ochsenhauser Seite war aber von Niedergeschlagenheit keine Spur! Mit einem begeisternden Spiel hatte man den vielen Zuschauern ein tolles Spektakel geboten und konnte unter großem Beifall stolz die Silbermedaillen, Urkunde und T-Shirts in Empfang nehmen.