Hart erkämpfter Sieg zum Auftakt!

Jubel nach dem 3:2-Auftaktsieg in Heidenheim bei der SG Volley Alb.

Mit einem 3:2-Sieg beim Mitabsteiger SG Volley Alb konnten die Frauen der SG SV Ochsenhausen/TG Bad Waldsee ihren Start in der Bezirksliga erfolgreich gestalten.

Doch es war eine schwere Geburt für die stark geschwächten Ochsenhauserinnen.

Musste Trainerin Inge Arendt doch nach dem krankheitsbedingten Fehlen von Libera Evelyn Stiben ihre Annahme und Abwehr kurzfristig umstellen. Dazu kam der Ausfall von Paulina Schöner, die ebenfalls angeschlagen zwar auf der Bank saß, aber nicht eingesetzt wurde.

So mussten die verbliebenen sechs Spielerinnen das Match alleine schultern.

Von Beginn an machten die Gastgeberinnen mit druckvollem Angriffsspiel den Gästen das Leben schwer. Nach dem vorangegangenen 3:0-Sieg gegen den SV Eglofs schwammen sie geradezu auf einer Welle der Euphorie und trafen

gegen die anfangs sehr beeindruckten SVO-Frauen immer wieder ins Ziel. Trotz guter Annahme ließen taktische Schwächen im Angriff die Ochsenhauserinnen ihrerseits immer wieder am groß gewachsenen Doppelblock der Älblerinnen scheitern.

So waren die 21:25 und 16:25 Satzniederlagen eine logische Folge.

Doch dann ließen die starken Attacken des Heimteams etwas nach und die Ochsenhauserinnen konnten mehr und mehr die Vorgaben des Trainerteams umsetzen. Beim scheinbar sicheren 8:4-Vorsprung gönnte der gegnerische Trainer seiner Zuspielerin eine Verschnaufpause - und dies nutzten die SVO-lerinnen aus. Trotz eines 8:15-Rückstandes mitten des dritten Satzes gaben die Ochsenhauserinnen nicht auf und beim 17:17 konnten sie erstmals gleichziehen. Der Rückwechsel der etatmäßigen Zuspielerin nutzte den Volley Älblerinnen nichts mehr, Punkt für Punkt setzten sich die Volleyballerinnen um Kapitänin Marie Habrik ab und gewannen den Satz mit 25:21.

Nun lief es plötzlich immer besser. Zwar wehrten sich die Gegnerinnen nach bestem Können, aber es verließen sie langsam die Kräfte und der gute körperliche Zustand des SVO-Teams zeigte sich erstmalig. 25:20 hieß es nach Satz vier und einen Punkt hatte man damit aus Heidenheim schon mal mitgenommen.

Und auch im Tiebreak machten die Ochsenhauserinnen so weiter. Zwar wurde es nochmals etwas spannend, als bei einer 14:11-Führung erst der 3. Matchball zum umjubelten 15:13-Sieg genutzt werden konnte.

Es waren dabei: Viktoria Gleißner, Marie Habrik, Theresa Habrik, Lynn Keese, Paulina Schöner, Luisa Wiest, Tabea Willmann.